Verfasst von: japanspontan | Mai 17, 2008

Abfahrt

Hallo

der letzter Tag in Japan ist nun fast rum. Es ist gerade 18:30 Uhr. Unser Flieger geht um 23 Uhr. Johannes und ich haben uns heute fuer den Tag getrennt, weil ich gestern noch in einen Club gegangen bin und heute laenger schlafen wollte. So richtig viel laenger konnte ich dann doch nicht schlafen, denn um 10:00 Uhr war checkout time im hotel. Somit nur 4 Std Schlaf gestern.

Musikalisch war der Laden ganz gut. Allerdings haben sie schon um 6:00 dicht gemacht. Der Haupt DJ hat somit nur eine 90 Minuten aufgelegt. http://www.myspace.com/djyashima

Ich habe heute den Tag genutzt um letzte Souvenirs zu kaufen und habe das Geburtstagsmaedel von unserem ersten abend aus osaka getroffen. sie waere gestern auch mitgekommen, aber wegen langsamer email kommunikation (im vergleich zu sms) hats leider nicht geklappt. sie ist tasaechlich zum club gekommen, aber da  war ich noch nicht da. wenn johannes gleich zurueck zum hotel kommt (wo ich gerade bin), um seinen rucksack abzuholen, gehen wir noch einen letzten abschieds-sake mit ihr trinken.

auch wenn ich noch super gerne 2 weitere wochen hier bleiben wuerde, freue ich mich wieder auf hamburg city!

@sbs-connection: sehen uns bei otto am sonntag!

 

Verfasst von: japanspontan | Mai 13, 2008

hey leute

sorry, dass wir so wenig geschrieben haben in letzter zeit.

wir versuchen auf die letzten tage so viel mitzunehemen wie geht. man kommt dadruch immer etwas muede heim. wenn ich daran denke einen neuen blog eintrag zu schreiben, will ich dass es ein lesenswerter eintrag wird. daher habe ich es jetzt schon ein wenig zu lange vor mich hingeschoben.

sorry, dass es heute nicht anders ist…

was ich wohl eingentlich mit diesem text sagen will: es geht uns gut und wir haben eine menge spass hier! Habt noch einwenig geduld, in den naechsten tagen werde ich die ereignisse der letzten woche zu “papier” bringen.

beste gruesse

johannes und adrian

Verfasst von: japanspontan | Mai 5, 2008

theo weigel

hi leute.

letzter eintrag ist nun eingige tage her und wir haben interessante dinge durchlebt.

am 1.5 sind wir nach koja-san aufgebrochen. ein alter tempelort der um 800 herum von buddhistischen moenchen geruendet worden ist. die jugendherberge dort ist das beste was uns je untergekommen ist. sie befindet sich in einer alten tempelanlage. fussboeden aus traditionellen tatami-matten und zimmerunterteilung durch japanische schiebetueren haben zu einer erholsamen atmosphere gefuehrt.

am selben abend haben wir noch den 1200 jahre alten friedhof koya-sans besucht. die graeber waren unstrukturiert entlang des ca. 3 km langen hauptwegs aneinandergreiht. zwischen den graebern wuchsen hundertjahre alte zedernbaeume. der weg wurde zwar durch weglampen beleuchet, doch waren diese in grosserem abstand aufgestellt, so dass es zwischendurch recht dunkel wurde.

am naechsten tag bin ich um 5.30 aufgestanden um rechtzeitig an der morgentlichen moechszeremonie teilzunehemen. ein sehr meditativer start in den tag. 7 moenche haben eine halbe stunde lang woerter gesanglich wiederholt, die sich aufeinander reimten. dazu haben sie gleichzeitig einen leicht bassigen grundton variiert der dem klang eines Didgeridoos aehnelt. das war echt ein erlebniss, zumal ich die nacht zuvor wenig geschlafen habe, den meditativen effekt vergroessert hat.

tagsueber haben wir den ort erkundet, viele weitere tempel besucht und den groessten steingarten japans, der nicht umbedingt gross war, besichtigt.

Wir verabschiedenten uns mittags von den amerikanern die wir in der jugendherberge getroffen haben und zogen weiter richtung osten. unser ziel: nagoya.

nagoya ist genau das was man sich unter einer japanischen grossstadt vorstellt. ueberall bunte lichter, es riecht an jeder ecke nach leckereien und die strassen voll von menschen. das war schon um ca. 21h so. doch dann, 90 minuten spaeter waren fast alle menschen wie vom erdboden verschluckt. wir waren zwischendurch essen, also wussten wir auch nicht wohin sie alle gegangen waren. es war ein freitag, da geht man doch nicht nach hause um 22h… wir wussten zwar, dass es haeufiger bars und clubs in hoeheren stockwerken gab, doch waren die meisten davon waren gogo-clubs. nach einigen weiteren dosenbieren haben wir schliesslich aufgegeben und sind zurueck ins hotel.

am 3ten gings weiter nach matsumoto. motto des tages: der weg ist das ziel. das war naemlich unser wandertag. ca 8km bei 30 grad am fusse der japanischen alpen. das highlight matsumotos war wiedereinmal eine jugendherberge. bzw genauer der dortige verueckte herbergsvater, warscheinlich mit militaeterischem hintergrund. ich nenne ihn ab jetzt theo, denn theo weigels augenbrauen, waren nichts im vergleich mit seinen.

wir kommen also eine dreiviertel stunde vor ende der checkintime an und werden schon wild erwartet. wie wir denn so spaet ankommen koenn und dass wir uns jetzt zwischen duschen und etwas zu essen holen gehen (vom original 2 minuten entfernten supermarkt) entscheiden muessten, haben wir als erstes zu hoeren bekommen.

die naechste problematik die er nicht verkraften konnte muss etwas ausgefuehrt werden: wir haben in hamburg nachmittags ein fax an ihn geschickt um zu reservieren. (da er wohl in seinem buero schlaeft ist er nachts um 2 von unserem fax aufgewacht – aber das nur nebenbei). er war jedoch nicht im stande dieses zu bestaetigen (troz angabe von emailkontakt). wir haben daher ein weiteres mal aus osaka aus reserviert. nun hatte er also 2 identische reservierungen fuer den selben tag – ein wahrlich kopfzermuerbendes problem, mit dem er sich wohl seit einer woche herumgeplagt hatte. genau dies hat er uns dann auch in jeder freien minute wieder und wieder mit grossen gestiken, waehrend unseres aufenthalts erzaehlt.

ich koennte hier ueber theo noch viele weitere zeilen schreiben, z.b wie er seinen gaesten verbeitet die muelleimer zu benuzten oder morgens mit lautspraecheransage zum fruehstueck aufruft. aber die beste zusammenfassung ueber ihn ist eigentlich wie er sich in einen unglaublich netten menschen verwandelt hat als es darum ging wieder zu gehen. da ist er tatsaechlich mit uns rausgekommen und hat uns dreimal den weg zum bahnhof erklaert. warscheinlich im herzen doch ein lieber mensch der keinen weg gefunden hat diesen gefuehlen freien lauf zu lassen.

soo… das wars fuer heute denke ich.

euch gehts hoffentlich ebensogut wie uns!

beste gruesse

adrian

Verfasst von: japanspontan | April 30, 2008

30-04

konnichiwa bzw konganwa,es ist ja schon abends.

eins vorneweg: dieser eintrag wird in totaler entspannung verfasst, denn wir kommen gerade aus dem onsen, das ist ein thermalbad zur erholung von geist und seele. haben wir uns auch verdient nach diesem tag, aber eins nach dem anderen.

wie nils schon so schoen geschrieben hat, sind wir am sonntag nach 2 stunden suessen schlafs von osaka nach himeji gefahren und haben uns dort die burg angesehen, die groesste japans. war echt beeindruckend. danach haben wir einen japanischen hals-nasen-ohren-arzt getroffen, der deutsch konnte und, wie alle japaner, deutsches bier total super findet, und uns aufgetragen hat, angela merkel anzusprechen, dass sie doch bitte dafuer sorgt, dass auch in himeji ein goethe- institut eroeffnet. anschliessend waren wir noch in einem japanischen garten mit richtig dicken koi- karpfen. bei dem anblick bekommt man natuerlich hunger….also in den food court gegangen, in dem ca 20 staende mit allen moeglichen japanischen essens- sorten waren. richtig lecker.

anschliessend weiter gefahren nach hiroshima zu nils und dort eben wie erwaehnt pauli geguckt. am naechsten tag waren wir in hiroshima und haben uns dort das museum ueber den atomben- abwurf 1945 angesehen. abends dann waren wir mit uni-leuten von nils und 2 japanern karaoke singen.  allerdings nicht in einer bar wie der thai-oase, sondern hier mietet man sich eine kabine und singt dann alles moegliche aus einem liedvorrat von geschaetzten 1000000 liedern. japaner singen fast ausschliesslich lieder aus fernseh- werbungen, anime- intros oder von bands, die wie die backstreet boys klingen, nur halt auf japanisch.

gestern dann waren wir auf miyajima, das ist eine kleine insel suedlich von hiroshima mit unmengen von tempeln und einem kleinen berg, von dem aus man ne top aussicht ueber die inland sea mit vielen kleinen inseln hat. ausserdem gibts dort viele super zahme rehe, die einem fast wortwoertlich die haare vom kopf fressen, mir zumindest haben sie den ortsplan aus der hosentasche gezogen und angeknabbert. abends dann noch schoen okonomyaki gegessen. das ist ein riesen berg nudeln mit fisch und gemuese, ueberbacken mit kaese und eiern und uebergossen mit sojasirup.

heute sind wir dann weitergezogen und wollten die laut reisefuehrer 60 km lange tour ueber viele inseln nach shikoku mit dem fahrrad in angriff nehmen. auf nachfrage beim touristenbuero stellte sich heraus, dass der spass 80 km lang ist (falls das hier jemand aus der baedeker- redaktion liest: nachbessern!). wir haben bei der fahrradvermietung zwei super nette japaner getroffen,mit denen wir das ganze dann angegangen sind und es war auch ganz nett,also tolle aussicht usw., aber bei 27 grad war einfach nach den 60 km schluss und sind dann den rest mit dem bus gefahren. in matsuyama sind wir dann kurz in der jugendherberge eingecheckt und dann auch gleich weiter in das oben erwaehnte onsen. das war der hammer. wasser dort ist 40 grad warm und bringt einem das herz derartig zum pochen, dass laenger als 5 minuten am stueck darin nicht gingen. man geht dann wieder aus dem wasser raus, aklimatisiert sich 5minuten und taucht anschliessend wieder ins bad. wir haben es 3 mal wiederholt. ein wenig wie finnsiche sauna. man schwitzt ebenfalls wie ein elch.   ist unglaublich entspannend das ganze und wird morgen frueh auch nochmal wiederholt.

soweit das neueste. bald gibts mehr. 

sayonara

 

verfasser: johannes

Verfasst von: japanspontan | April 27, 2008

Zwei müde Gaiins eingesammelt

Heute hab ich nach einer Grillparty in Hiroshima City um 20.00 zwei müde Ausländer eingesammelt. Ich musste die Grillparty extra früher verlassen. War aber ok, da es gerade dunkel und kalt wurde. Ich hätte noch weiter Wurst aus Brasilien essen können, aber Japanern wird relativ schnell kalt!

Als erstes haben wir festgestellt, dass es mehr als einen Zentraleingang für den Bahnhof Hiroshima gibt. Und man kann  von einem zum anderen überirdisch und unterirdisch laufen. Haben uns trotz Möglichkeit für einen Teufelskreis trotzdem gefunden und hab die beiden dann gleich mit aufs Land genommen. Nach einer Nacht in Osaka ist das vielleicht auch ganz gut um wieder runter zu kommen. Jedenfalls ist es ja eine große Stadt wo der Hauptbahnhof zwei Namen und 5 (oder 4?) verschiedene Bahnfirmen mit eigenem Teilbahnhof haben. Immerhin haben die beiden ihren Zug gefunden ;)

Nach dem wir 40 min aufs Lang gefahren sind haben wir dann noch kurz im Kombini geshoppt und mussten dann mit dem Taxi zum Wohnheim fahren, weil der Bus nur bis 20.00 fährt. Ist aber auch nicht sonderlich teuerer als der Bus. Zu Wasabi-Mayo-Chips und Shisha wurde dann noch Pauli geguckt und Lakritz (besten Dank) verschlungen.

Mal gucken, ob 3 Leute im Zimmer pennen können. Die beiden sehen etwas geschafft aus. Gerüchteweise sind sie nach der Nacht in Osaka noch nach Himeji gefahren. (Mit Martin und Roland hat es auch funktioniert ;)

(Gastschreiber Nils)

Verfasst von: japanspontan | April 26, 2008

Osaka

(eigentlich schon der 27.04., 4:27 morgens)

konnichiwa zusammen,

kurzer zwischenstand:

von hh nach dubai guter flug, jeweils 2 whisky-cola und 1 bier getrunken, in dubai leider kein oel gefunden, aber durch den bazar-aehnlichen flughafen gestreift und palmen aus goldbarren gesehen, versucht mitzunehmen aber erwischt worden.

von dubai nach osaka fuerstlich gespeist – steak- wein getrunken und tetris gespielt und den emirates- internen rekord gebrochen mit 102 reihen. dazu frusrierende niederlagen gegen den piloten im fernschach am schachcomputer. danach fast die ganze zeit gepennt.

in osaka dann erstmal nen typ getroffen, der von neuseeland 1 nacht stopover hatte vor dem heimflug nach deutschland. dann erstmal ins hotel und gelernt, dass ” hai” ja bedeutet und es kein wort fuer “nein” gibt, die toilettensitze beheizt sind und man im haus und auf der toilette puschen tragen muss.

dann erstmal auf nen wolkenkratzer mit mega blick ueber osaka und umgebung, natuerlich alles fotografiert, wir sind ja schliesslich in japan. anschliessend sind wir ins barviertel minami, dort war aber wenig los, weil fast jeder in japan gerade urlaub hat und verreist ist. haben dann aber 2 maedels angesprochen, wo es hier gute bars gibt, worauf die uns einfach mitgenommen haben in eine amerikanische bar, wo sie den geburtstag der einen feiern wollten. da haben wir dann fleissig sake getrunken, jonglierenden barkeepern zugesehen , johannes bekam von einem lustigen kellner nach 5 minuten unterhaltung auf japanisch ein bier names “great high” geschenkt, in dem hanf enthalten ist, und dann haben wir  in immer kuerzeren abstaenden darueber gedanken gemacht, wie wir den immer betrunkerner werdenen temporaeren mitreisenden davon abhalten sollten, den beiden wirklich unfassbar freundlichen japanerinnen quatsch zu erzaehlen, z.B. dass sein nickname bei studivz “moppi” ist, aber bitte mit i und nicht mit y, weil das kommt von einer fernsehfigur aus der ddr, wie er ausfuehrlich betont hat.

also zusammengefasst:wenn ihr kostenlos im flieger saufen wollt, fliegt mit emirates, japaner sind super hoeflich und freundlich, alle wie die ueber styler angezogen und koennen fast kein englisch, was eigentlich ziemlich witzig ist. also bisher ist es grossartig.

Verfasst von: japanspontan | April 25, 2008

Abflug

So, heute geht die Reise los.
Gestern um 2 pennen gegangen, heute um 6 aufgewacht… wird man also gut im Flugzeugpennen koennen.
Flieger startet um 15h. 6 Stunden spaeter Zwischenstopp in Dubai. Das ist dann 23.30h Ortszeit. Dort werden wir 3 Stunden lang Zeit haben nach Oel zu graben. Weitere 10 Stunden spaeter landen wir dann hoffentlich erfolgreich in Osaka. (17h Lokalzeit).

Total gespannt auf erste Impressionen vor Ort.

Ich habe ja schon geschrieben, dass wir uns einen tighten Zeitplan erstellt haben. So sieht er aus:

26 osaka
27 nach himeji, dann nach hiroshima
28 hiroshima
29 miyajima
30 rad/fähre nach matsuyama
1 matsuyama nach koya-san (tempel friedhof …)
2 nach ise (schrein) dann nach nagoya
3 nach magome, wandern nach tsumago, mit zug nach matsumoto
4 nach takayama
5 takayama
6 zum fuji
7 auf fuji- dann shuzenji onsen
8 halbinsel izo-hanto
9-11 tokyo, am 11. abends nach nara
12 nara anschauen
13 morgens nach kyoto
14-16 kyoto, abends nach osaka, dort feiern
17 osaka anschauen, abends zum flughafen

Denke auf Wikipedia koennt ihr jeweils auschecken, was es in den Orten zu sehen gibt.
Ansonsten werden wir versuchen regelmaessig Bericht zu erstatten, so dass es sich hoffentlich lohnt bei uns vorbeizuschauen.

sayonara
adrian

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